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Paradoxon #3 Kinder bauen Waffen und spielen Krieg


Ich beobachte seit einiger Zeit das Verhalten von Kindern und Jugendlichen, dabei ist mir aufgefallen, dass häufig bereits 3jährige Westernhelden imitieren und allerlei Gegenstände als Spielzeugwaffen benutzen und Menschen in ihrem Umfeld, einschließlich ihrer Eltern, spielerisch totschießen. Faszinierend ist, dass diese Kinder dieses Alters wohl kaum regelmäßig Filme sehen, in denen geschossen/getötet wird – ein eindeutiges Indiz, dass dieses Verhalten angeboren/unterbewusst angelegt ist.

Generell ist festzustellen, dass Kriegsspielzeug speziell auf Buben eine besonders große Anziehung ausübt. Im jugendlichen Alter wandelt sich das Verhalten hin zu einer Begeisterung für Ego-Shooter (Computerspiele) und Filme, in denen Gewaltszenen gezeigt und Selbstjustiz geübt wird. Das klassische Spiel zwischen Gut und Böse fasziniert und man verschmilzt geistig förmlich mit der Figur des Helden im Film/Spiel.

Mit diesem Verhalten kommt mehr als deutlich unsere Grundprogrammierung der Trennung zum Ausdruck, ganz speziell wirken hier äußerst interessante Muster in unserem Unterbewusstsein, die ich Euch und allen Menschen, die Ihr kennt, zur Transformation anbieten bzw. ans Herz legen möchte. Ein wesentlicher Schritt zur grundlegenden Wandlung unserer Welt, denn hier geht es um die Grundlage, warum Menschen andere Menschen töten!

Unser Unterbewusstsein ist so programmiert, immer alles, was wir haben und was wir sind (glauben zu sein) unter Verteidigung zu stellen. Das bedeutet, die Angst ist vorherrschend, etwas zu verlieren. Es ist die Grundlage aller Verbrechen, die sich um Eigentum und Leben drehen. Diese Urprogrammierung bringt Menschen dazu, zu versuchen, andere zu töten und/oder sie (zuvor) zu berauben/auszubeuten, um sich selbst zu bereichern. Auch wenn es vielen vom Verstand her klar ist, dass dieses Verhalten tunlichst zu unterlassen ist, spätestens in Grenz- und Stress-Situationen kommen diese Programme wieder an die Oberfläche und solange die Menschheit die Ursache dafür in sich trägt, wird sich daran nichts ändern, Gewalt wird weiterhin in jeglicher Form ausgeübt und Kriege geführt werden!

Das erste Programm bezieht sich auf das Eigentumsdenken – dies bezieht sich nicht nur auf Materielles, sondern schließt Menschen als Eigentum mit ein. Häufig zeigt sich dies in Partnerschaften, aber selbst Unternehmer/Manager betrachten ihre Mitarbeiter oftmals als ihr Eigentum und sind verärgert, wenn es jemand wagt, von sich aus zu kündigen und das Unternehmen zu verlassen. Das Programm dahinter lautet:

  • Niemals darf etwas von mir weggehen

Bei Kindern sind schon früh Rivalenkämpfe zu beobachten. Vordergründig fällt dies bei Jungen auf, doch auch Mädchen/Frauen tragen diese Programme in sich, auch wenn sich der Ausdruck von dem der Männer unterscheidet und Rivalität eher verdeckt gelebt wird. Das Recht des Stärkeren spiegelt sich in dieser Programmierung in uns:

  • Diese Welt braucht nur Menschen, die selbst stark genug sind, sich zu verteidigen

Das folgende Programm lässt uns nach Macht streben und diese mit allen Mitteln verteidigen. All das zeigt sich bereits in frühester Kindheit und je nach Prägung durch die Familie entwickeln sich entsprechende Verhaltensmuster.

  • Ich kann nur das haben, was ich mir selbst erarbeitet habe.

Wettkämpfe in jeglicher Form sind ein Zeichen dafür, dass sich viele mit anderen messen, um ihre Stärke und Überlegenheit zum Ausdruck zu bringen. Wettkämpfe gibt es in den unterschiedlichsten Formen – speziell sportliche Wettkämpfe kanalisieren diese Prägung. Das große Interesse an Boxkämpfen ist ein imposantes Beispiel für die Gewaltverherrlichung der Menschheit.

Während die einen sich in allen möglichen Lebenslagen bekämpfen und in der Wahl ihrer Mittel nicht zimperlich sind, resignieren unterlegene und grundlegend schwächliche und begeben sich stattdessen in die ohnmächtige Opferrolle, sowie ihre Aussichtslosigkeit erkannt wurde. Dieses Verhalten begründet sich in diesem Programm:

  • Ich kann nur das tun, was ich selbst schaffe.

Dies verändert den Menschen vom Kämpfer zum Opfer und es verhindert gleichberechtigte Kooperationen!

Menschen, die diese Programme in ihrem Unterbewusstsein aktiv transformiert haben, sind friedliebend und frei von jeglichen Gefühlen des Wettbewerbs – sie kooperieren und sind auf das gemeinsame Ziel ausgerichtet, finden Menschen, die mit ihnen ein höheres Ziel verfolgen und legen auf Ruhm und Macht keinen Wert. Das Wohl des Großen Ganzen ist ihr höchstes Bestreben. Aus Macht über wird Macht, um zu gestalten – im Sinne eines höheren gemeinsamen Ziels.

Lasst uns dieses Wissen in die Welt tragen und aus einem neuen Sein eine neue Menschheit erschaffen und dafür sorgen, dass es keine Menschen mehr gibt, die anderen etwas zuleide tun! Schützt Eure Kinder vor allem, was Gewalt verherrlicht und lehrt ihnen, sich am Höchsten zu orientieren, das ein Mensch erreichen kann!

DANKE!

 


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